Was ist dir wichtiger? Mehr Freizeit? Oder mehr Geld? Dein Kollektivvertrag regelt beides!
Mach jetzt mit bei unserer Befragung, deine Meinung hat Gewicht für die künftige Entwicklung deines Kollektivvertrags! 

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Das sagen deine Kolleginnen und Kollegen:

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Was heißt Zeit?

Normalarbeitszeit mit 38,5 oder noch weniger Stunden

Die gesetzliche Normalarbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche. In den Kollektivverträgen wird jedoch eine niedrigere wöchentliche Arbeitszeit vereinbart. Das bringt den ArbeitnehmerInnen mehr Freizeit und Lebensqualität.

Freizeittage bei besonderen Anlässen

Laut Gesetz ist bei besonderen Gegebenheiten (Hochzeit, Geburt eines Kindes, Umzug, Todesfall eines/einer nahen Angehörigen) nur die dafür unbedingt notwendige Zeit arbeitsfrei. In den Kollektivverträgen werden darüber hinaus zusätzliche Freizeittage ermöglicht. Und das sogar unabhängig davon, ob sich das Ereignis mit der Arbeitszeit überschneidet.

Zusätzliche arbeitsfreie Tage

Österreich hat 13 gesetzliche Feiertage. Der 24. und 31. Dezember gehören zum Beispiel nicht dazu. Dass viele ArbeitnehmerInnen an diesen Tagen trotzdem arbeitsfrei bzw. verkürzte Arbeitstage haben, ist den Kollektivverträgen zu verdanken.

Jubiläumsgeld in Freizeit umwandeln

Alternativ zum Geldanspruch können Dienstjubiläen in einigen Branchen in Zeitguthaben umgewandelt werden. Das wird im Rahmen der KV-Verhandlungen zwischen ArbeitnehmerInnen- und ArbeitgeberInnenseite vereinbart. Zusätzlich dazu muss eine Betriebsvereinbarung vorliegen.

Bessere Kündigungsfristen als gesetzlich vorgesehen

Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind teilweise sehr kurz, so ist mitunter z. B. eine Kündigung für den nächsten Tag zulässig. Im Kollektivvertrag sind in der Regel für die ArbeitnehmerInnen bessere bzw. vor allem längere Kündigungsfristen festgeschrieben.

Was heißt Geld?

Mindestlöhne

In Österreich gibt es keine gesetzliche Lohnuntergrenze. Alle Mindestlöhne, Lohnstufen und Vorrückungen werden ausschließlich im Rahmen der KV-Verhandlungen vereinbart.

Lehrlingsentschädigung

Die monatliche Lehrlingsentschädigung und deren jährliche Erhöhung fallen nicht vom Himmel. Die gibt es nur dank Kollektivvertrag und starker Gewerkschaften.

Jährliche Lohn- bzw. Gehaltserhöhung

Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf jährliche Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen, z. B. zum Ausgleich der Inflation. Diese werden jährlich von den Gewerkschaften erkämpft.

Weihnachts- und Urlaubsgeld

Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht gesetzlich festgeschrieben. Beides wird jedes Jahr aufs Neue im Kollektivvertrag vereinbart!

Überstundenzuschläge

Die 50- oder 100-prozentigen Zuschläge für Überstunden werden von den Gewerkschaften in den KV-Verhandlungen erkämpft. Dadurch konnten auch einige der Nachteile durch die Einführung des 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche abgefedert werden.

Jubiläumsgeld & Prämien

Unternehmensloyalität und großer Einsatz müssen honoriert werden. Im Kollektivvertrag werden hierfür zwischen der Gewerkschaft und den ArbeitgeberInnenvertretern Jubiläumsgelder und Prämien für die ArbeitnehmerInnen festgeschrieben.

Bezahlte Arbeitspausen

Dass die hart verdienten Pausen bei sehr langen Arbeitszeiten auch bezahlt werden, liegt allein daran, dass es in den Kollektivverträgen so vereinbart wurde. Es gibt hierfür kein Gesetz!

Zulagen und Zuschläge

Zulagen und Zuschläge, z.B. für Nacht-, Sonntags- oder Schichtarbeit sind nicht selbstverständlich oder gesetzlich garantiert. Diese gibt es nur dank Kollektivvertrag!

Die Frühjahrslohnrunde 2020

Papierindustrie

Nächste Verhandlung 2. April 2020

Elektro- und Elektronikindustrie

Nächste Verhandlung 14. April 2020

Chemische Industrie

Verhandlungsbeginn 15. April 2020

Glasindustrie

Verhandlungsbeginn 19. Mai 2020

Textilindustrie

KV-Verhandlungen bis auf weiteres verschoben.